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medulinka Beliebter Stammgast

Anmeldungsdatum: 15.07.2004 Beiträge: 683
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Verfasst am: 20.10.2006, 14:00 • Titel: |
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Hi Ictus, das war ja abenteuerlich, das pure Leben liest man aus deiner Geschichte.
Wir haben auch solche Stückln gedreht in unserer campierenden Jugendzeit, das kann man heute gar nicht mehr so erleben. Aber das sind eben die Dinge, an die man sich immer wieder gerne erinnert.
Liebe Grüße
Heidi  _________________
Urlaub in Kazela - Ich freu mich drauf |
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006 Beiträge: 702
Wohnort: Berlin-Mariendorf
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Verfasst am: 20.10.2006, 14:08 • Titel: |
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hallo vera!
du hast natürlich recht,fliegen ist einfacher.ich brauche aber ein auto vor ort.
du als damaltien expertin kennst, so glaube ich jelsa,die besten badebuchten
sind nicht fußläufig zu erreichen.ein mietauto ist teuer und muß in split ent-
gegengenommen werden.aber noch einmal fliegen wir für eine woche nach
split um uns gebührend nach so vielen jahren von fam.hulic zu verabschieden.
lg klaus!  |
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medulinka Beliebter Stammgast

Anmeldungsdatum: 15.07.2004 Beiträge: 683
Wohnort: Laakirchen bei Gmunden im Salzkammergut
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Verfasst am: 20.10.2006, 14:28 • Titel: |
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| Und heute, da wir ja im WoWa eh bestens eingerichtet sind und vieles garnicht mehr mitnehmen müssen und auch da Auto größer ist, keine Kinder mehr dabei sind und nur noch 1 Hund. Trotzdem ist das Auto immer gerammelt voll |
Genauso gehts uns heute auch, und wir haben keinen Hund und dasselbe riesige Auto wie Christl. Immer rappelvoll.
Wir sind 1988 mit unseren Kindern, damals 9 und 12 Jahre, nach Lanterna/Porec gefahren. Ganz neuer Ford Orion, 70 PS, (ohne Heckklappe), am Dach 4! Fahrräder, im Kofferraum 2 Zelte, (1 gr. Hauszelt und 1 4 Mann Steilzelt), 1 Holzkohlengriller, 2 Platten Gaskocher und was man halt so noch zum Campen braucht. 1 Schlauchboot, Luftmatratzen..... Die Kinder thronten auf unserem Bettzeug, 4 Steppdecken und Polster. Nur die Kühltasche ist mit meinem Schwager mitgefahren. Da war echt kein Platz mehr dafür.
Bei der Hinreise waren wir so überladen, daß das Auto auf den Stoßdämpfern "fast" aufgesessen ist. Bei den buckligen Bergstraßen über Motovun hat immer wieder das Katalysatorblech aufgeschlagen und einen Funkenregen gesprüht.
War echt irre.
Das richtige Lied zum Campen hab ich auch noch für euch. Da hört ihr was man alles braucht.
http://beta.medulinka.at/alldownload/Pirron%20und%20Knapp%20-%20Camping.mp3
Liebe Grüße, Heidi _________________
Urlaub in Kazela - Ich freu mich drauf |
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Vera Moderator/in

Anmeldungsdatum: 11.03.2004 Beiträge: 3002
Wohnort: 47918 Tönisvorst
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Verfasst am: 20.10.2006, 14:32 • Titel: |
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Ein Auto kann man am Flughafen mieten. Einen Kleinwagen bekommt man schon unter 200 € für 7 Tage und mehr braucht man ja nicht zu zweit. Wenn du günstige Flüge erwischst, kommt dich das nicht teurer als die weite Fahrt von Berlin.
LG Vera _________________ www.galerijaslika.de |
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Christl Moderator/in

Anmeldungsdatum: 15.05.2005 Beiträge: 5025
Wohnort: Stubenberg, Niederbayern
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Verfasst am: 20.10.2006, 14:40 • Titel: |
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Hallo Heidi,
dass Lied ist echt gut, ( ist das von den Spitzbuam?? ), aber ich denke, einige brauchen da einen Dolmetscher
Gruß Christl _________________ Gruß Christl noch 1 Tag
____________________________
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Soline Stammgast

Anmeldungsdatum: 18.08.2006 Beiträge: 139
Wohnort: Insel Krk
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Verfasst am: 20.10.2006, 16:44 • Titel: |
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Hallo zusammen!
Wie angekündigt, will ich nun auch einmal schildern, wie und wann ich meinen ersten Urlaub in Kroatien verbracht habe. Es ist eine Kurzfassung, die nicht alle Einzelheiten beinhaltet, trotzdem muß man sich ein wenig Zeit nehmen, wenn man sie lesen will. Deshalb will ich von vorne herein sagen/schreiben, wem es zu lang wird, kann ja wegklicken.
Anfang 1972 war ich mal ziemlich krank und lag im Krankenhaus. Auch meine Tante besuchte mich. Sie sprach mir Trost zu und sagte, das wird schon wieder und wenn du wieder gesund bist, kannst du dir eine Reise, wohin du willst wünschen. Ich dachte, das sagt sie nur so und sie wird es wieder vergessen. Aber siehe da, als es mir wieder gut ging, hat sie sich an ihr Versprechen erinnert. Wohin soll es nun gehen?
Schon immer hatte ich den Wunsch, die Heimat und die Gegend zu sehen, wo einst, nämlich im Jahre 1874, mein Großvater das Licht der Welt erblickt hat. Er war um die Jahrhundertwende von Kroatien, größtenteils zu Fuß ins Ruhrgebiet gekommen, um dort im Bergwerk zu arbeiten. Er lernte eine deutsche Frau kennen und heiratete sie. Aus dieser Ehe sind 2 Töchter hervorgegangen, meine Mutter und eben, die oben schon erwähnte Tante. Meine Mutter hatte einen deutschen Mann geheiratet und aus dieser Ehe, bin geboren worden. Als Kind hatte ich ein wunderbares und schönes Verhältnis zu meinem, wie wir damals noch sagten, jugoslawischen Großvater. Er war sehr Kinderlieb und hat mir immer sehr viele Geschichten, vor allem von dem legendären Prinzen „Kraljevic Marko“ erzählt, der mutig und tapfer gegen die osmanischen (türkischen) Angreifer im Mittelalter gekämpft haben soll. Als ich 9 Jahre alt war, ist mein Großvater leider viel zu früh gestorben und ich habe ihn, in schöner Erinnerung behalten. Daher kam mein Wunsch, doch mal zu sehen, wo er hergekommen ist. Also habe ich zu meiner Tante gesagt, fahren wir dahin, wo dein Vater und mein Großvater hergekommen ist. Gesagt getan und sie hat alle Kosten übernommen.
Bei der Fluggesellschaft JAT habe ich einen Flug von Düsseldorf nach Zagreb gebucht und dort auch einen Leihwagen bestellt. Das hat damals noch eine Menge Geld gekostet. Am Sonntag, den 19. März 1972 ging es los. Der Leihwagen stand bereit und wir sind dann zunächst einmal auf der alten Bundesstraße, von Zagreb nach Rijeka, bis Karlovac gefahren. Eine Umfahrung, wie heute, gab es damals noch nicht und wir mußten mitten durch das Stadtzentrum fahren. Zum Glück fanden wir die Hauptstraße in Richtung Rijeka wieder und weiter ging es bis Duga Resa. Dort mußten wir auf eine schmale Landstraße in Richtung Ogulin abbiegen. Gegen Mittag sind wir, nach einer abenteuerlichen Fahrt in dem Hauptort, wo mein Großvater geboren war angekommen. An der einzigen Kneipe des Ortes, hielten wir an und „fragten“ nach dem weiteren Weg. Das war insofern nicht einfach, weil wir beide kein kroatisch und keiner der Gäste deutsch sprach. Als man merkte, daß wir aus Deutschland sind, versammelte sich eine Menge von Leuten um uns herum und bestaunten uns. Wahrscheinlich war vorher nur selten ein Ausländer dort. Mit Händen und Füßen haben wir dann erklärt, wohin wir wollten, nämlich zu einer Familienangehörigen, mit der meine Tante noch brieflichen Kontakt hatte. Kurzerhand hat sich ein jugendlicher bereit erklärt, die letzen 10 km. mit uns zu fahren, um uns unser Reiseziel zu zeigen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, welche Gefühle uns beide in diesem Moment überfallen haben. Ich kann und möchte sie einfach nicht beschreiben. Einfach wunderbar. Es ging auf einem Weg, der eigentlich nicht für Personenautos geeignet war, an einzeln stehenden Holzhäusern vorbei in eine Einsamkeit, die wir vorher noch nie in unserem Leben gesehen hatten. Schließlich sind wir an unserem Reiseziel bei unseren Verwandten angekommen. Was wir dort im ersten Augenblick erlebt haben, hat alles übertroffen, was wir uns vorher vorgestellt haben, insbesondere weil uns vorher schon klar war, daß wir keine reichen, sondern (i | | |