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Mick Premium-Mitglied

Anmeldungsdatum: 08.02.2004 Beiträge: 2615
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Verfasst am: 25.05.2004, 09:31 • Titel: Kroatien + Serbien-Montenegro schließen Kooperationsabkommen |
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Zagreb (AP) Die einstigen Kriegsgegner Kroatien und Serbien-Montenegro haben am Montag ein Kooperationsabkommen über gemeinsame Bemühungen in Richtung eines EU-Beitritts geschlossen. Vergangenen Monat erklärte die EU-Kommission, Kroatien könne Beitrittsgespräche aufnehmen. Vorausgegangen waren mehrere Reformen etwa zur besseren Zusammenarbeit mit dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag und stärkere Bemühungen um eine Rückkehr der Flüchtlinge. Kroatien hofft auf einen EU-Beitritt im Jahr 2007.
Serbien-Montenegro hat einen mühsamen Regierungsbildungsprozess hinter sich und hofft, Kroatien rasch in die Europäischen Union folgen zu können. Der serbisch-montenegrinische Präsident Svetozar Marovic gratulierte Kroatien zum Beginn von Beitrittsverhandlungen. «Ich bin hoch erfreut, dass Kroatien diesen Schritt gemacht hat», sagte er. «Das ist ein Erfolg für die Region.»
Am Montag wurde zudem die Rückführung von 44 serbischen Häftlingen aus kroatischen Gefängnissen in ihre Heimat vereinbart. In Gesprächen zwischen Marovic und kroatischen Regierungsmitarbeitern ging es zudem um ein Freihandelsabkommen und Grenzstreitigkeiten.
Die Kämpfe zwischen Kroaten und Serben begannen 1991, als Jugoslawien in unabhängige Staaten zerfiel. Die serbische Minderheit in Kroatien rebellierte gegen die Abspaltung von Jugoslawien und eroberte mit Unterstützung aus Belgrad ein Drittel des Landes. Mehr als 10.000 Menschen wurden getötet, Tausende weitere aus ihren Häusern vertrieben. Als Regierungstruppen das Territorium 1995 zurückeroberten, flohen 200.000 Serben außer Landes. Erst nach dem Tod des kroatischen Präsidenten Franjo Tudjman 1999 und der Ausweisung des serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic nach Den Haag im Jahr 2001 verbesserten sich die Beziehungen _________________ Wenn Eishockey einfach wäre, würde es Fußball heißen. |
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TOM Beliebter Stammgast

Anmeldungsdatum: 08.02.2004 Beiträge: 938
Wohnort: A-Ebenfurth
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Verfasst am: 25.05.2004, 16:23 • Titel: |
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Die regierungen wollen schön langsam wieder zusammenarbeiten.
Das ist Gut so.
hoffentlich kommt es auch zwischen den Menschen beider Staaten wieder zur versöhnung. Wäre zu wünschen!!!  _________________ Grüße
TOM
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http://www.schoener-reisen.at/Bildergalerie |
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Bertram Premium-Mitglied

Anmeldungsdatum: 09.02.2004 Beiträge: 1258
Wohnort: Külsheim
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Zlatko Team Mitglied

Anmeldungsdatum: 09.02.2004 Beiträge: 713
Wohnort: München-Porec-Sinj
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Verfasst am: 26.05.2004, 11:01 • Titel: |
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Draskovic in Kroatien unerwünscht - Von Präsident Mesic ausgeladen
Serbisch-montenegrinischer Außenminister hätte am 24. Mai nach Zagreb reisen sollen
Belgrad (APA) - Der serbisch-montenegrinische Außenminister und Vorsitzende der Serbischen Erneuerungsbewegung (SPO), Vuk Draskovic, ist in Kroatien offenbar nicht erwünscht. Draskovic sollte am 24. Mai in Begleitung von Staatschef Svetozar Marovic zu einem Besuch nach Zagreb reisen. Der kroatische Präsident Stjepan Mesic lud allerdings am Wochenende den Außenminister des Staatenbundes aus. Gegenüber dem kroatischen TV-Sender sagte Mesic, dass er nur Marovic eingeladen habe. "Marovic ist willkommen", meinte Mesic.
Die kroatische Wochenzeitschrift "Globus" hatte zuvor ein Gespräch mit Draskovic veröffentlicht, in dem dieser davon sprach, dass es in den 90er Jahren in Kroatien einen Bürgerkrieg gegeben habe. Er forderte daher Zagreb auf, seine gegen die einstige Bundesrepublik Jugoslawien im Jahre 1999 beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag eingereichte Klage rückgängig zu machen.
Getitelt hatte "Globus" mit "Der Friedensbote von Ravna gora". Beim Berg Ravna gora in der Nähe von Valjevo im Westen Serbiens hatten die Cetniks (Tschetschniks) von Draza Mihajlovic während des Zweiten Weltkrieges ihren Hauptstab. Die monarchistisch orientierte SPO von Draskovic ist um die Rehabilitierung von Mihajlovic bemüht, der nach dem Zweiten Weltkrieg von den damaligen kommunistischen Behörden zum Tode verurteilt wurde.
Der serbisch-montenegrinische Staatschef Marovic hat die Ausladung von Draskovic nicht kommentiert. SPO-Sprecher Vlajko Senic sagte: "Ungewöhnlich".
Die SPO hatte Mitte 1991 die sog. Serbische Garde gebildet, eine Freiwilligenmiliz, die monatelang in der kroatischen Krajina an der Seite lokaler serbischer Milizen gekämpft hatte. Draskovic gab seine Kriegspolitik wenige Monate später auf. Später bestritt er auch jegliche Kontakte seiner Partei zur Serbischen Garde. (aus Tiroler Tageszeitung) _________________ Urlaub in Istrien: www.istrien.info
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Carlo Gast
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Verfasst am: 26.05.2004, 11:20 • Titel: Cro - serb-schließen |
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und was jetzt fahren wir nach Mallorca
jebes Politik
mfg Carlo der immer auch im Krieg bei den neutralen Istrianern war.
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Zlatko Team Mitglied

Anmeldungsdatum: 09.02.2004 Beiträge: 713
Wohnort: München-Porec-Sinj
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Verfasst am: 31.05.2004, 11:51 • Titel: |
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Kriegsverbrecherprozess wegen Vukovar in Kroatien
Zagreb (AFP) - In einem der bislang größten Kriegsverbrecherprozesse in Kroatien müssen sich ab heute 35 zumeist serbische Angeklagte wegen mutmaßlicher Gräueltaten in den Jahren 1991 und 1992 vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, während der serbischen Besetzung des kroatischen Dorfs Miklusevci bei Vukovar "nicht-serbische Zivilisten terrorisiert, gefoltert und getötet" zu haben. Dies sei "Teil einer Strategie der ethnischen Säuberung" gewesen.
Gegen 15 der Angeklagten wird in Abwesenheit verhandelt, die anderen 20 sind gegen Kaution auf freiem Fuß. Die Region um Vukovar an der Grenze zu Serbien war das am stärksten umkämpfte Gebiet während des Kroatien-Kriegs von 1991 bis 1995. Der Prozess findet in Vukovar statt.
(yahoo.com) _______________ | |