TOM Beliebter Stammgast

Anmeldungsdatum: 08.02.2004 Beiträge: 938
Wohnort: A-Ebenfurth
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Verfasst am: 21.11.2004, 01:22 • Titel: |
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Habe diesen sehr ausführlichen und aufschlussreichen Testbericht gefunden!:
Testbericht
Dieses Jahr (Pfingsten 2004) verbrachten wir unseren Urlaub in Kroatien auf der Halbinsel Istrien. Zwischen Novigrad und Porec befindet sich der Campingplatz *Laternacamp*, auf den ich durchs Internet
aufmerksam wurde. Die Beschreibungen der Anlage waren ziemlich widersprüchlich und so war ich schon sehr gespannt, was mich dort erwarten würde.
Lage
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Ca. 11 km von Novigrad und 17 km von Porec entfernt, liegt der Campingplatz *Laternacamp* direkt am Meer in einer kleinen Bucht. Die Zufahrt kann man überhaupt nicht verfehlen, denn zahlreiche Schilder weisen auf das Gebiet um die *Laterner Bucht* hin.
Da der Platz an der felsigen Küste liegt, ist das komplette Gelände recht hügelig. So führen immer wieder steile, schmale Wege zur nächsten Stellplatzebene hinauf oder die Straße schlengelt sich um einen Felsvorsprung. Dadurch gleicht der Campingplatz einem Naturpark, dessen zahlreichen Bäume reichlich Schatten spenden. Mir gefiel diese parkähnliche Anordnung sehr gut und wir spazierten abends gerne über das Gelände. Trotz der teils steilen Sträßchen, hatten wir keine Probleme, unseren Wohnwagen zu unserem Stellplatz zu ziehen. Die vielen Elektroroller-Fahrer mussten ihr Gefährt teilweise jedoch den Hang hochschieben, weil die Batterie nicht genug Dampf hatte.
Der Platz im Allgemeinen...
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Natürlich werde ich die einzelnen Ausstattungsmerkmale des Campingplatzes noch genauer beschreiben. Doch möchte ich vorab ein paar Worte zum gesamten Erscheinungsbild verlieren. *Laternacamp* ist extrem groß! Mit seinen 80 ha und einem *Fassungsvermögen* von ca. 9000 Gästen kann man von einer kleinen *Campingstadt* reden. Letzten Sommer waren es während der Ferien angeblich 18000 Gäste, die sich auf dem Gelände drängten. Deshalb gibt es auch 18 Waschanlagen, drei Supermärkte, drei Restaurants, zwei Schwimmbäder, ein Volleyballplatz, ein Minigolfplatz und zahlreiche Vergnügungsstätten, wie Spielhallen, Trampolin, Tischtennisplatten und vier Tennisplätze. Um den Uferweg von einem Ende des Campingplatzes bis zum anderen Ende abzulaufen, brauchten wir ganze 33 Minuten, die wir im Stechschritt absolvierten. 33 Minuten!!! Und wir liefen wirklich zügig! Die Uferlänge des Campingplatzes wird mit fast drei Kilometern (!!!!) angegeben.
Der komplette Platz ist angenehm dicht bewaldet und begrünt. Die Plätze sind hauptsächlich auf Wiesengrund angelegt, durch Hecken, Bäume und natürliche Unebenheiten (Mulden, Felsen) getrennt. Man braucht also fast keine Sorgen zu haben, in der prallen Sonne stehen zu müssen. Lediglich Richtung Landesinnere sind die frisch angepflanzten Bäume noch zu klein, um Schatten zu spenden. Deshalb rate ich von den Plätzen 276 bis 325 und 326 bis 506 ab. Die meisten Stellplätze sind recht eben: Es gibt nur wenige Flächen, bei denen man Keile unter die Wohnwagenräder schieben muss. Der Boden ist recht griffig und wir hatten an unserem Stellplatz keine Probleme, die Heringe einzuschlagen.
Stellplätze
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Es gibt drei Arten von Stellplätze. Die parzellierten Plätze (mit Strom) und die unparzellierten Stellplätze mit und ohne Strom. Wir hatten eigentlich vor, einen günstigeren unparzellierten Platz zu mieten. Doch diese waren - eine Woche vor Pfingsten - noch nicht gemäht. So hätten wir unseren Wohnwagen samt Vorzelt in 50 cm hohes Gras stellen müssen. Deshalb nahmen wir dann einen von den teureren parzellierten Flächen, die meist von einer Hecke eingerahmt sind. Wir achteten also nicht auf die Mehrkosten von 1,90 EUR (Vorsaison), bzw. 2,20 EUR (Nebensaison) und suchten uns Platz Nr. 161 aus. Dieser ist nur ca. 150 m vom Meer entfernt - guckt man zwischen den Bäumen durch, kann man es sogar sehen. Ein recht großer Supermarkt liegt nur ca. 70 m entfernt, der in der Vorsaison nur stundenweise geöffnet ist. Während der Ferienzeit hat er jedoch den ganzen Tag (von 7.30 bis 20 Uhr) auf. Unser Standplatz lag nur ca. 100 m von der Waschanlage Nr. 11 entfernt. Zum Zeitungskiosk, der ebenfalls nur während der Hauptsaison geöffnet ist, sind es nur 50 m. Unser Platz war also somit fast perfekt. Fast, denn ich muss den fehlenden Wasseranschluss beanstanden. Auf Campingplätzen sind normalerweise in gewissen Abständen praktische Wasserstellen installiert. Diese fehlen hier teilweise. Mir fiel auf, dass gerade die Plätze in der Nähe der Waschanlagen keine solche Wasserstellen besitzen. Das finde ich sehr schade. Oft braucht man mal einen feuchten Lumpen, um den Tisch abzuwischen. Bevor ich das Wohnwagenwaschbecken einsaue, würde ich dann lieber zu einer nahen Wasserstelle laufen. In unserem Fall musste ich jedoch bis zum Waschhaus laufen, wozu ich - ehrlich gesagt - manchmal zu faul war.
Platz Nr. 161 hat einen Stromanschluss, der sehr gut erreichbar ist. Einen Adapter - wie z.B. in Italien notwendig - braucht man hier nicht. Die Größen der parzellierten Stellflächen sind unterschiedlich. Wir hatten Raum für unseren ca. 5,75 m langen Wohnwagen, dem ca. 2,50 x 3,50 m großen Vorzelt und für den Pkw. Das Auto hatten wir allerdings auf einem schmalen Wiesenstreifen neben unserem Platz abgestellt. Grund war der große Pinienbaum, der seine harten, großen Pinienzapfen öfter mal fallen ließ. Da wir mögliche Dellen und/oder Lackschäden auf dem Autodach vermeiden wollten, mussten wir den Pkw unter freiem Himmel - in der Sonne - parken. Da der Campinplatz während unseres Aufenthalts noch relativ leer war, störte das niemanden.
Waschanlagen
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Mit unserem Wohnwagen könnten wir - bis auf die notwendige Stromversorgung - relativ autark leben. Da ich aber keine Lust habe, in meinem Urlaub Dusche und WC zu putzen, lege ich beim Campingurlaub auf saubere Waschanlagen großen Wert. Es gibt auf dem riesen Campingplatz 18 Waschanlagen, die von jedem Stellplatz nicht weiter als ca. 200/300 m entfernt sind. Ich kann ausschließlich von der Waschanlage Nummer 11 berichten, da ich nur diese aufsuchte. Sie ist wohl die modernste Anlage, weil sie - wie man mir sagte - erst letztes Jahr erbaut wurde. Als erstes betritt man einen großzügigen und hellen Raum mit acht Waschbecken. Jedes Waschbecken hat einen sehr großen Spiegel mit Stromanschluss und einer großzügigen Ablagefläche. An einer Wand befinden sich Kleiderhaken, an einer anderen drei kostenlose Föhns. Der erste Gang, der von diesem Raum abzweigt, führt zu zwei weiteren Waschbecken, die sich allerdings in zwei abschließbaren Kabinen befinden. Das finde ich toll. Ich bin zwar nicht schüchtern und habe kein Problem damit, meine Zähne vor anwesenden Frauen zu putzen. Aber wenn *frau* sich mal ausführlicher waschen möchte, sind diese Kabinen absolut klasse. Sie haben ebenfalls einen sehr großen Spiegel, Stromanschluss und ausreichend Ablagefläche, sowie einen stabilen Kleiderhaken an der Wand.
Hinter den Waschkabinen schließen sich acht Duschen an. Damit die Kleidung beim Planschen nicht nass wird, ist ein kleiner Mauervorsprung eingelassen. Dort kann man seine Utensilien abstellen oder an einen | |