Udo Häufiger Stammgast

Anmeldungsdatum: 06.08.2004 Beiträge: 205
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Verfasst am: 17.08.2005, 13:42 • Titel: Ausflug zu den Salinen von SECOVLJE |
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Irgendwie haben wir um diese Bucht immer einen Bogen gemacht. Das lag vielleicht daran, daß in Koper die Ausschilderung nach Poreč über den Grenzübergang Dragonja erfolgt und so kurz vor dem Urlaubsziel wollte ich auch nie den Bogen über Portorož fahren. Nun wollten wir uns aber die Salinen anschauen, nachdem wir auf dem Rückweg unserer Grottentour kurz "reingeschnuppert" hatten.
Laut (deutschsprachigem) Prospekt sind 2 Gebiete innerhalb der Saline zugänglich, und zwar nördlich im noch aktiven Teil (im Bild links) und südlich direkt an der Grenze zu Kroatien im stillgelegten Teil der Saline (im Bild rechts). Hier gibt es ein kleines Museum und das wollten wir uns anschauen.
Es war einer der heißesten Tage unseres Urlaubs und vor dem Grenzübergang Sečovlje ging nichts mehr. Nach ca. 30 Minuten im Stau drehte ich um und fuhr über die neue Querverbindung zum Übergang Kaštel. Hier gab es keine Wartezeit, sämtliche Fahrzeuge wurden durchgewunken. Kurz nach der slowenischen Grenze geht eine kleine Straße links ab, dort ist Sečovlje schon ausgeschildert und man landet direkt an der slowenischen Grenzkontrolle. Dieser kleine Umweg kostete höchstens 15 Minuten. Die slowenische Grenze passierten wir in Richtung Kroatien und fuhren zwischen den beiden Grenzkontrollen rechts ab in einen kleinen unscheinbaren Feldweg bis zu einem kleinen Häuschen mit Schranke. Die sehr nette Wärterin erklärte uns, daß man normalerweise den Weg zum Museum durch das Naturschutzgebiet nur zu Fuß zurücklegen darf, aber auf Grund der Hitze durften wir die letzten 2 km mit dem Wagen zurücklegen. Vielen Dank dafür, ich stellte mir an dieser Stelle einen deutschen Schlagbaumwärter vor...
Unterwegs erklären verschiedene Hinweistafeln in slowenischer und englischer Sprache die Flora und Fauna in diesem Gebiet, es handelt sich hier um den stillgelegten Teil der Saline. Die Natur ist sich selbst überlassen und die alten Häuser der Salinenarbeiter verfallen allmählich.
Als wir auf dem Parkplatz vor dem kleinen Museum dem klimatisierten Wagen entstiegen, schlug uns eine unglaubliche Schwüle entgegen bei Temperaturen von ca. 35 Grad. Binnen kurzer Zeit waren wir au | |