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Geschichte Kroatien

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Die Geschichte Kroatiens verlief sehr aufregend und dynamisch. Kroatien musste verschiedene Etappen durchlaufen um die heutige Form zu erlangen.

Kroatien von der Antike bis zum Mittelalter

Die ältesten archäologischen Fundstücke in Kroatien stammen aus der Altsteinzeit und der Jungsteinzeit. Die ersten bekannten Siedler im Gebiet des heutigen Kroatien waren Kelten und Illyrer. Im 6. und 7. Jahrhundert nach Christus siedelten sich slawische Stämme in den Provinzen Dalmatien und Pannonien an und später wurden die Gebiete zwischen den Franken und den Byzantinern aufgeteilt. Im Jahr 925 gelang es dem kroatischen König Tomislav nach und nach Slawonien und anschließend auch die dalmatischen Städte zu erobern. Das Denkmal von Kralj Tomislav kann in Zagreb besichtigt werden, am Platz des Kralj Tomislav.

Kroatien im Königreich

Neben den Ungarn erhob auch Venedig immer mehr Herrschaftsansprüche und eroberte nach und nach Dalmatien. Unter ungarischer Vorherrschaft entstand Kroatien als Adelsstaat. Im 16. und 17. Jahrhundert konnten die Osmanen, die hier auch eine Zeit lang regierten mit Hilfe der Österreicher zurückgedrängt werden. Ende des 18. Jahrhunderts bekam der habsburgische Zentralismus zunehmenden Widerstand in kroatischen Adelskreisen  und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erwachte ein neues Nationalgefühl. 1848 kam es zu einer Revolution, als die Kroaten unter Josip Jelacic versuchten die Vereinigung der kroatischen Landesteile zu erzielen.  Als Reaktion wurde 1849 die Österreichisch-Ungarische Monarchie ohne die Küstenlandschaft Istriens geschaffen. Dalmatien dagegen fiel der österreichischen Reichshälfte zu. Nach langer Okkupation der Türken werden diese Anfang des 20. Jahrhunderts vom Balkan vertrieben. Nach dem Ersten Weltkrieg zerfällt Österreich-Ungarn.

Kroatien nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem zweiten Weltkrieg herrschte in Kroatien ziemliches Chaos. Im Jahre 1945 entstand die Föderalistische Nation Jugoslawischer Republiken, bestehend  aus sechs Volksrepubliken mit dem Partisanenführer Josip Broz Tito an der Spitze. Nach dem Tod von Tito im Jahre 1980 geriet das Land in eine Krise und die Vereinigung zerfiel. Anfang der 90-er Jahre brachen Auseinandersetzungen zwischen Kroaten und  Serben aus.

Die Unabhängigkeit

Am 15. Mai 1991 stimmten Kroaten über Ihre Unabhängigkeit ab und die Spaltung von Belgrad. Am 25. Juni 1991 erklärte Kroatien darauf hin seine Unabhängigkeit.  Im August desselben Jahres brach der Krieg aus. Im Dezember 1991 erkannte die Europäische Gemeinschaft Kroatien an. Im November 1995 unterzeichneten Kroaten, Serben und Bosnier unter dem Druck der NATO das Friedensabkommen von Dayton.

Die ersten freien Wahlen in Kroatien im Jahre 1990 gewann die nationalistische Partei HDZ unter Franjo Tudjman. Seit der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1991 musste Kroatien den Transformationsprozess vom Sozialismus und Zentralplanung zur Demokratie und Marktwirtschaft durchlaufen. Nach dem Tod des Präsidenten Franjo Tuđman im Dezember 1999 und den Wahlen im Januar 2000 kam es zum Regierungswechsel. Eine Koalition aus 6 Parteien unter Führung der SDP übernahm die Regierung. Präsident wurde Stipe Mesić. 

Am 29. Oktober 2001 unterzeichnete Kroatien das Stabilitäts- und Assoziierungsabkommens mit der EU, worauf dann der Beitrittsantrag zur Europäischen Union folgte. Bei den Wahlen im November 2003 wurde die HDZ wieder stimmenstärkste Partei. Ministerpräsident wurde Ivo Sanader. Am 18. Juni 2004 verleihen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union Kroatien den Status eines offiziellen Beitrittskandidaten. Bis heute hat Kroatien viele Reformen und Veränderungen durchgeführt, jedoch ist auch im Jahr 2009 Kroatien Beitrittskandidat geblieben.