Nationalpark Plitvicer Seen
Der Nationalpark Plitvicer Seen hat vor allem durch die Verfilmung der Karl-May-Filme an Bekanntheit gewonnen. Die überwältigenden Kaskaden der Plitvicer Seen locken heute noch jährlich Hunderttausende Besucher an.
Die Fläche des Nationalparks beträgt 295 km² und erstreckt sich um den Gebirgszug Mala Kapela. Im Jahr 1928 wurden die Plitvicer Seen zum Nationalpark ernannt, später im Jahr 1949 wurde der Nationalpark dann international anerkannt, um 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erkoren zu werden. Auf der Fläche des Nationalparks sind insgesamt 16 größere und kleinere Seen zu bewundern. Zu den höchsten Wasserfällen zählen der große Wasserfall (kroat. Veliki slap) mit einer Höhe von 78 m im untersten Bereich der Seen, und der Galovački buk mit einer Höhe von 25 m an den oberen Seen.
Das Gebiet der Plitvicer Seen gilt hinsichtlich der vorkommenden Pflanzen- und Tierwelt als eines der bedeutsamsten Gebiete Kroatiens. Dies liegt einerseits an den klimatischen Bedingungen und andererseits an der Lage des Gebietes, da sich die Seen weit weg von verschmutzten und lärmbelasteten Großstädten oder Industrieanlagen befinden. In den teilweise urwaldähnlichen Buchen- und Tannenwäldern haben zahlreiche seltene Tierarten, wie zum Beispiel der Braunbär, überlebt. Auf den Plitvicer Seen existieren weiterhin alle Tierarten, die bereits vor dem Auftreten des Menschen dort beheimatet waren. Dies ist weltweit ausgesprochen selten.





