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In illyrisch-keltischer Zeit war Labin als "Albona" bekannt und wurde während der Römer-Zeit in "Albonesium" umbenannt. Einflüsse von den darauffolgenden Ostgoten (um das Jahr 476), den Byzantinern (um das Jahr 539) und den Langobarden und Franken sind noch heute sichtbar. Die Venezianer, die im Jahre 1420 die Stadt in Besitz nahmen, respektieren die bereits eingeführte Rechtssprechung und den eigenen Stadtrat. Die noch heute sichtbare Vorstadt Labins entwickelte sich während der KuK-Monarchie. Zu Beginn des 19. Jh. wurden Steinkohlevorkommen in der Region Labin-Rabac entdeckt. Diese wurden im Jahre 1918 von Italien für sich beansprucht, was dazu führte, dass sich die stolzen Labiner mit der Gründung einer eigenen Rebublik (Labinska Republika) unabhängig machen wollten. Doch nach 36 Tagen wurde das Unabhängigkeitsstreben der Labiner blutig niedergeschlagen. Dies hatte zur Folge, dass sich Revolutionäre im Jahre 1941 den Partisanen Titos anschlossen und damit massgeblich an der Befreiung Istriens beteiligt waren.
Obwohl der Steinkohleabbau noch bis in den 70er Jahren die Einnahmequelle der Einwohner der Region war, zählt heute der Tourismus zu den Haupteinnahmequellen. |