Kanfanar Geschichte
Kanfanar trat urkundlich das erste Mal Mitte des 11. Jahrhunderts in Erscheinung.
Zu einer Gemeinde wurde es jedoch erst ab dem 17. Jahrhundert, als die Bewohner des benachbarten Dvigrad ihre Häuser verließen und eine neue Siedlung im nahe gelegenen Kanfanar gründeten. Anfang des 18. Jahrhunderts verlegten auch die Verwaltung und die Geistlichen ihren Sitze dorthin. Bis zu dieser Zeit war der Ort nicht unabhängig, sondern wurde von Dvigrad aus verwaltet. Wurde das Stadtbild zunächst lediglich durch kleine Bauernhäuser geprägt, so wurden später auch stattliche Herrenhäuser und Verwaltungsgebäude erbaut.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Eisenbahn in diesem Gebiet gebaut, wodurch viele Händler und Kaufleute in die Stadt kamen und Kanfanar zu einem wichtigen Verkehrspunkt wurde. Während des Zweiten Weltkrieges wurde ein erheblicher Teil der Herrenhäuser völlig oder teilweise zerstört, wobei auch wertvolle geschichtliche Gegenstände abhanden kamen. Heutzutage erstrahlt Kanfanar jedoch wieder im alten Glanz und ist, aufgrund der guten Erreichbarkeit durch die Anbindung an die neu gebaute Autobahn, auch wieder vielen als Ausflugsziel ein Begriff.






