Svetvincenat Geschichte
Svetvinčenat wird auch Savičenta oder Sanvincenti genannt wird und entstand rund um eine Benediktiner-Abtei, die im 12. Jahrhundert zu Ehren des spanischen St. Vinzenz erbaut wurde und dessen Namen trägt.
Dort, wo heute der Friedhof liegt, eroberten sich Benediktinermönche das Land, indem sie die Wälder rodeten, Äcker und Gärten anlegten, ihre Häuser und die Abtei bauten und so nach und nach auch durch neue Bewohner, ein Ort entstand. Die Festung, das Symbol von Svetvinčenat, gehörte zunächst den Bischöfen aus den Familien Castropoli und Morosin, wechselte jedoch durch allerlei Kriegsgeschehen auch den Besitzer.
Nach den Bischöfen wurde Festung und Stadt bis ins 19. Jahrhundert von der venezianischen Patrizierfamilie Grimani di San Luca geführt, bevor sie den Besitz an die Bischöfe zurückgaben. Im Jahr 1632 fand in Svetvinčenat einer der wenigen Hexenprozesse Istriens sein trauriges Ende, indem eine als Hexe verurteilte Frau namens Marija Radoslovic mitten in der Befestigungsanlage verbrannt wurde. Im Zweiten Weltkrieg nahmen die Italiener die Stadt ein. Schließlich wurde sie Anfang des 21. Jahrhunderts Mittelpunkt einer kommunalen Gemeinde.






