Tar-Vabriga Geschichte
Tar-Vabrigas Geschichte lässt sich nicht von derjenigen der Stadt Poreč trennen, zu der die beiden kleinen Orte Tar und Vabriga einst dazu gehörten, bevor sie nach der Neuaufteilung des Landes eigenständig wurden und nun zusammen Tar-Vabriga bilden, allerdings durch eine Schnellstraße voneinander getrennt.
Porečs und damit auch Tar-Vabigas’ Geschichte nahm ihren eigentlichen Ausgang an der Stelle einer römischen Siedlung, die hier am Meer, wo ein Naturhafen strategische Bedeutung bekommen konnte, bereits im 2. Jahrhundert entstand. Die Römer schufen mit Poreč ein politisch und wirtschaftlich bedeutendes Zentrum mit zwei großen Hauptstraßen, das unter Kaiser Tiberius zur Kolonie ernannt wurde. Poreč war eine Bischofsstadt, deren erster Bischof St. Marus den Märtyrertod erlitt.
Ihm zu Ehren wurde im 4. Jahrhundert eine Kathedrale gebaut, nach deren Zerstörung am selben Ort die berühmte Euphrasius-Basilika entstand, die mit ihren frühbyzantinischen Mosaiken den Status eines Weltkulturerbes der UENESCO erhielt. Nach dem Untergang des Römischen Reiches waren es zunächst die Ostgoten, dann die Franken, die Venezianer, Österreich und schließlich Italien, die in der Stadt das Sagen hatten. Seit dem Zweiten Weltkrieg gehört sie zu Kroatien.






