Plomin
An der südöstlichen Küste Istriens, oberhalb des tiefen Einschnittes der Bucht von Plomin, auf Kroatisch Plominski zaljev genannt, liegt ein kleines, befestigtes Städtchen. Es heißt wie die Bucht Plomin, hat ca. 100 Einwohnern und liegt 11 km nördlich von Labin auf einem 80 m hohen Hügel.
Es ist ein attraktiver Ausflugsort, einmal wegen seines kulturhistorischen Erbes und zum anderen wegen des herrlichen Aussichtspunktes. Von hier aus hat man einen wunderbaren Rundblick auf die gesamte Kvarnerbucht mit den Inseln Cres und Lošinj.
Hier befand sich ehemalig die histrische und römische Stadt Flanona, auf deren Fundamenten Plomin gebaut wurde. Plomin war einst eine florierende Stadt mit einem Hafen in der Händler, Handwerker, Fischer und Seeleute lebten. Viele Einwohner sind im Laufe der letzten Jahrzehnte abgewandert, der Grund dafür war wohl ursächlich die Verschlammung des nahegelegenen Hafens.
Heute ist es für Besucher, die sich für historische Gemäuer, sakrale Bauten und kulturhistorischen Denkmäler interessieren, ein attraktives Ziel. Sehenswert sind die Kirche Sankt Georg oben auf dem Hügel und die alte Pfarrkirche "Gesegnete Jungfrau". Darüber hinaus befinden sich in Plomin und interessante, enge Gassen und alte Denkmäler und Häuser.






